
Wenn du einen Content Day planen möchtest, beginne mit den Kundenfragen und den geplanten Einsatzorten. Daraus entwickelt die Filmagentur Inhalte und eine passende Aufnahmeplanung. Motive, Personen und Drehorte werden so gebündelt, dass das Material mehrere klar definierte Aufgaben erfüllen kann.
Ein Content Day ist hier ein gebündelter Produktionstermin für mehrere vorab geplante Inhalte. Er muss nicht möglichst viele Clips hervorbringen. Entscheidend ist, dass die Ergebnisse konkrete Aufgaben übernehmen: ein Produkt erklären, eine typische Kundenfrage beantworten oder einen glaubwürdigen Einblick in die Arbeit geben.
Ein sorgfältig gezeigtes Detail kann eine Aussage tragen. Eine zusätzliche Variante ohne klare Verwendung bindet dagegen Aufmerksamkeit bei Planung, Schnitt und Freigabe. Die folgenden Schritte zeigen, welche Informationen hilfreich sind und welche Planung die Agentur daraus ableitet.
Sammle zuerst Fragen, die Vertrieb, Beratung oder Kundenservice regelmäßig erhalten. Wähle anschließend wenige Themen, die für den geplanten Zeitraum besonders relevant sind. Für einen Anbieter hochwertiger Einrichtung könnten das beispielsweise Materialien, individuelle Planung und der Ablauf einer Beratung sein.
Formuliere jedes Thema als konkrete Frage: „Woran erkenne ich die Verarbeitung?“ ist für die Planung hilfreicher als „Qualität“. „Was sollte ich zur ersten Beratung mitbringen?“ liefert einen klareren Inhalt als „Service“.
Ordne jedem Inhalt einen Einsatzort und einen nächsten Schritt zu. Eine Erklärung für die Website darf auf anderes Vorwissen aufbauen als eine Anzeige. Ein Einblick für bestehende Interessenten braucht möglicherweise keine erneute Unternehmensvorstellung.
Für bezahlte Social-Media-Video-Ads solltest du bereits bei der Planung unterschiedliche Einstiege berücksichtigen, wenn du verschiedene Aussagen testen möchtest. Ein anderer Einstieg ist eine inhaltliche Variante. Ein Export desselben Schnitts in einem weiteren Bildformat ist eine Formatvariante. Diese Unterscheidung macht den gewünschten Umfang verständlich.
Die folgende Matrix ist ein fiktives Planungsbeispiel. Sie beschreibt mögliche Ergebnisse, keine zugesagte Produktionsmenge für einen Drehtag.
Kundenfrage: Was macht das Material besonders?
Kundenfrage: Wie funktioniert die Beratung?
Kundenfrage: Wie wirkt das Produkt im Raum?
Kundenfrage: Was passiert nach der Anfrage?
Die Matrix zeigt, wo sich Aufnahmen sinnvoll mehrfach nutzen lassen. Materialdetails können eine Produkterklärung und eine Anzeige unterstützen. Daraus entstehen aber erst durch die passende Auswahl und Bearbeitung eigenständige Inhalte.
Kennzeichne jeden Inhalt als „muss entstehen“, „wenn Zeit bleibt“ oder „später“. Begrenze die erste Gruppe auf das, was für den bevorstehenden Einsatz wirklich erforderlich ist. So kann das Team auf Verzögerungen reagieren, ohne die wichtigsten Ergebnisse aus dem Blick zu verlieren.
Notiere außerdem, welche Aufnahme für jeden Pflichtinhalt unverzichtbar ist. Fehlt die verständliche Demonstration des Produkts, helfen fünf zusätzliche Detailaufnahmen möglicherweise wenig. Eine solche Abhängigkeit sollte vor dem Dreh sichtbar sein.
Für die Veröffentlichung denkst du in Beiträgen. Die Produktionsplanung bündelt Aufnahmen nach Ort, Aufbau und beteiligten Personen. OHA übernimmt die kreative Führung und organisiert den vereinbarten Dreh. Dein Team liefert Fachwissen, ermöglicht Zugang und klärt interne Entscheidungen. Du musst daraus keinen eigenen Produktionsplan erstellen.
Ein möglicher Ablauf besteht aus Vorbereitung, den wichtigsten Aufnahmen, ergänzenden Motiven und einer abschließenden Prüfung. Die konkreten Zeiten hängen vom Vorhaben ab. Plane deshalb keinen Ablauf allein nach der Anzahl der gewünschten fertigen Videos.
Vor dem Drehtag sollten diese Fragen beantwortet sein:
Die Vorbereitung der beteiligten Menschen klärst du mit der Agentur. Stichpunkte und verständliche Fragen können eine gute Grundlage sein. Wenn präzise Formulierungen notwendig sind, gehören sie frühzeitig in die Abstimmung.
Der Zeitplan braucht außerdem Raum für Vorbereitung und Übergänge. Wer nur die Minuten vor der Kamera betrachtet, unterschätzt die Organisation dazwischen. Die Filmagentur sollte mit dir klären, welche Aufgaben innerhalb des vereinbarten Drehumfangs liegen.


Ein Motiv lässt sich nicht automatisch in jede Bildform übertragen. Wenn eine Person seitlich steht und das Produkt weit daneben, kann ein enger Hochformatausschnitt die Bildaussage verändern. Notiere daher vorab, welche Motive in mehreren Formaten benötigt werden.
Das gilt auch für den Ton. Eine gefilmte Erklärung, ein rein visueller Produktclip und ein Beitrag mit gesprochenem Kommentar benötigen unterschiedliche Bausteine. Aus der gewünschten Aussage empfiehlt die Agentur, wo eine Erklärung im Bild, eine zusätzliche Sprachaufnahme oder Texteinblendungen sinnvoll sind.
Eine sinnvolle Schnittliste enthält für jedes Ergebnis die Hauptbotschaft, den Einstieg, die benötigten Aufnahmen und den nächsten Schritt. Diese vier Punkte machen sichtbar, ob eine zusätzliche Fassung einen eigenen Nutzen hat oder lediglich eine weitere Datei wäre.
Bei Werbefilmen gehört das beworbene Angebot ebenfalls in diese Liste. Produkt, Aussage und anschließende Zielseite sollten zusammenpassen. Wenn du einen saisonalen Einsatz planst, achte darauf, dass Motive und Formulierungen dafür geeignet sind.
Ein voller Ordner ist noch kein Redaktionsplan. Vereinbare, wo die Ergebnisse verwendet werden und wer die Veröffentlichung verantwortet. Laufende Ausspielung und Betreuung können Teil der Zusammenarbeit sein, wenn sie ausdrücklich im Umfang enthalten sind.
OHA erläutert die kreativen Entscheidungen und führt dich durch die Abnahme. Eine verantwortliche Kontaktperson bündelt die internen Rückmeldungen. Unsere eigene App unterstützt Medienabnahmen und Analytics; der persönliche Kontakt bleibt direkt. Daniel darf jederzeit angerufen werden, wenn etwas geklärt werden muss.
Prüfe nach den ersten Veröffentlichungen, welche Kundenfragen offenbleiben und welche Inhalte tatsächlich verwendet wurden. Diese Beobachtungen helfen dir beim nächsten Content Day. Sie sind wertvoller als eine pauschale Vorgabe, jedes Mal mehr Videos zu produzieren.
Ein Content Day kann eine Kampagne mit ergänzenden Inhalten unterstützen oder eine Content-Bibliothek aufbauen. Für deine Anfrage reichen zunächst Anlass, wichtige Themen und geplante Kanäle. Auf der Seite zur Filmproduktion findest du weitere Orientierung. Gemeinsam klären wir, welcher Umfang deine Aufgabe sinnvoll unterstützt.
Ein Content Day ist ein gebündelter Produktionstermin für mehrere vorab geplante Inhalte. Themen, Motive und Ausspielungen werden gemeinsam vorbereitet, damit das Material gezielt für verschiedene Einsätze nutzbar ist.
Eine feste Anzahl lässt sich ohne Kenntnis der Inhalte nicht sinnvoll angeben. Motivwechsel, beteiligte Personen, Aufnahmeaufwand und eigenständige Schnittfassungen bestimmen den Umfang. Eine priorisierte Ergebnisliste ist die bessere Planungsgrundlage.
Das ist häufig planbar, wenn Formate, Aussagen und Verwendungszwecke schon vor dem Dreh berücksichtigt werden. Ein anderer Bildausschnitt allein ersetzt jedoch keine auf den jeweiligen Einsatz abgestimmte Fassung.