Häufige Fragen

Häufige Fragen zur Filmproduktion

Die Fragen, die uns Kunden aus Augsburg, München und ganz Bayern wirklich stellen — mit Zahlen statt „das kommt darauf an“. Alle Beträge netto, zzgl. 19 % Umsatzsteuer.

Kosten und Budget

Was kostet ein Imagefilm?

Zwischen 14.000 und 54.000 Euro netto — entscheidend ist nicht die Länge, sondern was der Film leisten soll.

AnspruchWas er leistetab
InformationWer ihn sieht, interessiert sich schon. Er muss erklären, nicht überzeugen.14.000 €
AufmerksamkeitEr muss sich gegen alles behaupten, was gerade um Aufmerksamkeit kämpft.27.000 €
ImpactEr soll bis zum Ende gesehen und weitergegeben werden.54.000 €

Ein abgeschlossenes Beispielprojekt mit vier Drehtagen an mehreren Standorten lag bei rund 26.000 Euro. Die vollständige Aufschlüsselung nach Kostengruppen steht auf Was kostet ein Imagefilm.

Was kostet ein Werbefilm mit Kampagne?

Die Produktion beginnt bei rund 24.000 Euro netto und steigt mit dem Wettbewerbsdruck in deinem Markt: Wo viele Anbieter um dieselbe Aufmerksamkeit kämpfen, muss das Creative kreativer sein — das kostet mehr. Bei hohem Wettbewerb liegt dieselbe Kampagne eher bei 37.000 Euro.

Das Werbebudget kommt getrennt obendrauf. Wir vermischen die beiden Posten bewusst nie: Produktionskosten zahlst du uns, Mediabudget zahlst du an die Plattformen. Als Orientierung rechnen wir mit 8 bis 18 Prozent des angestrebten Umsatzes, je nach Wettbewerb.

Eine Größenordnung für dein Vorhaben bekommst du in 30 Sekunden im Produktionskosten-Rechner.

Was kostet ein Produktvideo?

Ab 10.500 Euro netto. Darin enthalten sind eine Location, in der wir drehen, ein Konzept und die Strategierecherche — ausgelegt auf eine Produktreihe, nicht auf ein einzelnes Teil. Im kleinsten Paket sind das saubere Freisteller-Aufnahmen, Tutorials und Funktionsdarstellungen.

Imageaufnahmen und Produkte in der Anwendung kommen ab der nächsten Stufe dazu, weil sie Cast, Motive und mehr Drehzeit brauchen.

Was kostet ein einzelner Drehtag?

Wenn du Konzept und Ablauf selbst mitbringst und nur Team und Technik brauchst, buchst du ein Drehteam ab 4.000 Euro netto — ein voller Drehtag plus ein Tag Postproduktion mit Korrekturschleifen.

DrehtageQuick and GoodOHA Quality
1 Tagab 4.000 €ab 5.400 €
3 Tageab 10.600 €ab 14.800 €
5 Tageab 18.600 €ab 25.600 €

OHA Quality bedeutet nicht mehr Schnitt, sondern mehr Dreh: größeres Team, mehr Licht und Technik, mehr Planungsvorlauf, Gagen und Fahrten. Nicht enthalten sind in beiden Fällen Konzeption und Ausspielung.

Warum produziert ihr keine Filme für 2.000 Euro?

Weil in dieser Preisklasse genau das wegfällt, was den Film später wirken lässt: Storyboard, Drehplan, Assistenz am Set, lizenzierte Musik, schriftliche Freigaben der Beteiligten. Am Drehtag wird dann improvisiert, aus einem Tag werden zwei, und am Ende gibt es Material, aber keinen Film.

Wenn dein Budget in diesem Rahmen liegt, bist du bei einer guten freien Kraft besser aufgehoben. Das sagen wir dir im ersten Gespräch — nicht im dritten.

Wie viel Budget brauche ich zusätzlich für die Ausspielung?

Als Faustwert 8 bis 18 Prozent des Umsatzes, den die Kampagne bringen soll — abhängig davon, wie umkämpft dein Markt ist. Bei niedrigem Wettbewerb reichen konventionelle Werbemedien, bei hohem brauchst du deutlich mehr Frequenz.

Der stärkste Hebel nach unten ist das Creative selbst: Eine Kampagne, die weitergegeben wird, kauft ihre Reichweite nicht — sie bekommt sie. Deshalb planen wir von Anfang an clipbar, TikTok-fähig und wo es zur Marke passt auch memefähig. Eine Garantie ist das nicht, aber es ist der einzige Hebel, der Mediakosten wirklich senkt.

Sind eure Preise netto oder brutto?

Alle genannten Beträge sind Nettobeträge, dazu kommen 19 Prozent Umsatzsteuer. Ein Angebot über 15.505 Euro netto ergibt also 18.450,95 Euro brutto.

Bekomme ich vorab ein aufgeschlüsseltes Angebot?

Ja, und zwar jede Position einzeln: Team, Technik, Postproduktion, Reise, Rechte. So siehst du, woran sich etwas ändern lässt, wenn das Budget nicht passt — statt vor einer einzigen großen Zahl zu stehen.

Unser Rat, unabhängig davon, mit wem du arbeitest: Frag nie nach dem Gesamtpreis, sondern nach der Aufschlüsselung. Ein seriöses Angebot hält das aus.

Ablauf und Dauer

Wie läuft eine Filmproduktion bei euch ab?

In fünf Schritten, jeder mit einem Ergebnis, das du in der Hand hast, bevor der nächste beginnt:

1. Ziel klären — was soll der Film bewirken, für wen, in welchem Kanal. 2. Konzept — Idee, Ablauf, Drehplan; hier entscheidet sich, ob der Drehtag reicht, nicht am Set. 3. Dreh — Team und Technik passend zum Vorhaben. 4. Postproduktion — Schnitt, Farbe, Ton, Grafik. 5. Ausspielung — alle Fassungen, die die Kanäle brauchen.

Wie lange dauert ein Imagefilm?

Von der ersten Besprechung bis zur Abgabe typischerweise vier bis acht Wochen. Der Dreh selbst ist der kürzeste Teil, meist ein bis fünf Tage.

Den Ausschlag geben Konzeptphase und Abstimmung. Wie schnell Entscheidungen auf deiner Seite fallen, bestimmt den Termin stärker als alles, was wir tun. Wenn es schnell gehen muss, geht es schnell — wir haben Projekte in unter zwei Wochen geliefert. Das ist eine Frage der Planung, nicht der Kompromisse.

Wie viele Drehtage braucht mein Projekt?

Das entscheiden wir, nicht du — es ist unsere Kompetenz, nicht deine. Du sagst uns, was dabei herauskommen soll, wir leiten Aufwand und Drehtage daraus ab.

Als Größenordnung: Ein Imagefilm braucht mindestens zwei Drehtage, bei höherem Anspruch drei bis vier, bei voller Wirkung drei bis fünf. Ein Produktvideo kommt oft mit ein bis zwei aus.

Wie viele Korrekturschleifen sind enthalten?

Korrekturschleifen sind eingeplant, nicht Kulanz. Sie stehen im Angebot als Position, damit von Anfang an klar ist, was enthalten ist — und nicht am Ende darüber verhandelt werden muss.

Was den Bedarf an Schleifen am stärksten senkt, ist die Vorproduktion: Wenn Storyboard und Drehplan stehen, gibt es nach dem Schnitt wenig Grundsätzliches mehr zu klären.

Leistung und Umfang

Was ist der Unterschied zwischen Imagefilm und Werbefilm?

Ein Imagefilm erklärt ein Unternehmen oder eine Organisation: wer ihr seid, wie ihr arbeitet, warum man mit euch arbeiten sollte. Ein Werbefilm verkauft ein konkretes Produkt und wird dafür ausgespielt — mit Mediabudget, Zielgruppen und messbarem Rückfluss.

Der Unterschied liegt weniger in der Produktion als im Zweck. Und der Zweck entscheidet, wie viel Aufwand sinnvoll ist.

Übernehmt ihr auch die Ausspielung und das Kampagnenmanagement?

Ja — und das ist der Unterschied zu einer reinen Produktionsfirma. Die meisten Filmproduktionen hören beim Schnitt auf; die meisten Performance-Agenturen verkaufen Creative mit, ohne es produzieren zu können. Zwischen diesen beiden Punkten geht Wirkung verloren.

Wir liefern den Film und das, was danach damit passiert: alle Fassungen je Kanal und auf Wunsch die Steuerung der Kampagne auf Meta, TikTok und YouTube. Mehr dazu auf Performance Video.

Könnt ihr im Reinraum, bei High-Speed oder an schwierigen Motiven drehen?

Ja. Das ist der Teil unserer Arbeit, der auf keiner Ausrüstungsliste steht: ISO-Reinräume, Hochgeschwindigkeitsaufnahmen, laufende Anlagen, die niemand anhalten kann, Motive, an die kein Standardequipment herankommt.

Wenn kein Objektiv passt, bauen wir eins. Industriekunden kommen oft dann zu uns, wenn der erste Anbieter bereits abgesagt hat. Mehr dazu auf Industriefilm & Spezialdreh.

Wie bekomme ich mehr Material für dasselbe Budget?

Modular drehen. Ein Drehtag kostet annähernd gleich viel, egal ob du einen Film oder zwölf Schnittfassungen daraus mitnimmst. Wer von Anfang an modular plant, senkt den Preis pro Asset drastisch — ohne beim Dreh zu sparen.

In einem abgeschlossenen Projekt entstanden aus drei Drehtagen rund 20 einsetzbare Assets: acht Produktclips, fünf zielgruppenspezifische Anwendungsfilme, ein 90-Sekunden-Hauptfilm, eine 30-Sekunden-Kurzfassung. Pro Asset lag das Projekt damit bei unter 1.800 Euro.

Lohnt sich ein YouTube-Kanal — und was kostet der?

Für einen Kanal, der wächst, empfehlen wir vier bis acht Videos im Monat. Gedreht wird gebündelt an einem Termin, deshalb sinkt der Preis je Video mit der Menge: 12.000 Euro netto für vier Videos im Monat, 22.000 Euro für acht.

Anders als bei einer Kampagne zahlt sich das nicht sofort aus. Ein Kanal ist Aufbauarbeit — der Effekt kommt über Monate, dafür bleibt er.

Rechte und Nutzung

Wem gehören die Rechte am fertigen Film?

Die Nutzungsrechte am produzierten Material gehen im vereinbarten Umfang an dich. Entscheidend ist das Wort vereinbart: Nach der Zweckübertragungslehre des deutschen Urheberrechts (§ 31 Abs. 5 UrhG) gehen im Zweifel nur die Rechte über, die für den vereinbarten Zweck tatsächlich nötig sind.

Deshalb legen wir Gebiet, Laufzeit und Mediengattungen schriftlich fest — vor der Produktion, nicht danach.

Was ist ein Buyout, und wann wird es teuer?

Ein Buyout ist keine Gage, sondern die Vergütung für die Nutzungsrechte an einem Darsteller — und sie wird zusätzlich zur Drehgage fällig. Das überrascht viele Auftraggeber, weil sie an einen Tagessatz denken.

Drei Größen multiplizieren sich: Gebiet, Laufzeit und Zahl der Mediengattungen. Branchenübliche Richtwerte als Prozentsatz der Basisgage, für ein Jahr in einem Medium:

GebietNutzungBuyout
Deutschlandein Jahr, ein Mediumca. 100 %
DACHsonst gleiche Bedingungenca. 300 %
Europasonst gleiche Bedingungenca. 500 %
weltweitsonst gleiche Bedingungenca. 700 %

Plakat und Out-of-Home sind ein eigener Kanal, der gesondert lizenziert wird — ein Buyout für Online und TV deckt Plakatwerbung ausdrücklich nicht ab. Genau hier entsteht der Sprung von fünf- auf sechsstellig. Bei bekannten Gesichtern und bundesweiter Kampagne bewegt sich das je nach Reichweite von rund 25.000 Euro bis weit in den sechsstelligen Bereich.

Der wichtigste Rat: Leg Gebiet, Laufzeit und Mediengattungen fest, bevor du castest. Eine nachträgliche Erweiterung ist der teuerste Weg, weil deine Verhandlungsposition dann bei null liegt.

Wie ist das mit Musik, Archivmaterial und Lizenzen?

Musik, Archivmaterial und Darstellerrechte werden vorab geklärt und dokumentiert — nicht, wenn die Kampagne schon läuft. Zeitlich und räumlich unbegrenzte Nutzung kostet mehr als eine Kampagne über zwölf Monate in Deutschland; beides ist möglich, es muss nur im Angebot stehen.

Musik ohne Lizenz und Darsteller ohne schriftliche Freigabe sind die beiden Posten, die bei günstigen Angeboten am häufigsten fehlen. Sie werden erst zum Problem, wenn der Film wirklich läuft — also genau dann, wenn er funktioniert.

Region und Zusammenarbeit

Wo sitzt ihr, und dreht ihr auch außerhalb von Augsburg?

Unser Studio liegt in der Rehmstraße 4 in Augsburg, die Rechnungsadresse ist Kellerweg 1 in 86505 Münsterhausen. Gedreht wird in Augsburg, München, in ganz Bayern und deutschlandweit.

Reise-, Übernachtungs- und Verpflegungskosten stehen im Angebot als eigene Position — nicht versteckt in einer Pauschale. Zur Einordnung: 200 Kilometer Anfahrt schlagen mit rund 90 Euro zu Buche, zwei Drehtage in den Bergen mit sechs Personen und einer Übernachtung mit rund 2.440 Euro. Der Ort ist keine Nebensache in der Kalkulation.

Arbeitet ihr mit Marketing- und Performance-Agenturen zusammen?

Gerne. Viele Agenturen verkaufen ihren Kunden Video-Creative mit, ohne es selbst produzieren zu können — genau dort setzen wir an, als Produktionspartner im Hintergrund oder sichtbar im Team.

Wir liefern in den Formaten und Schnittfassungen, die eure Kampagnenstruktur braucht, inklusive Hook-Varianten für Testing. Meld dich einfach über das Kontaktformular.

Lehnt ihr auch Projekte ab?

Ja. Wenn wir bei einem Vorhaben keinen Erfolg sehen, sagen wir das im ersten Gespräch statt im dritten. Das kostet uns Aufträge und spart dir Budget.

Wir behaupten nicht, günstig zu sein. Wir behaupten, schnell, flexibel und zuverlässig zu sein — und das lässt sich nur halten, wenn man nicht alles annimmt.

Was, wenn meine Frage hier nicht steht?

Dann schreib uns. Im Erstgespräch klären wir Ziel, Umfang und Rahmen, und du bekommst ein aufgeschlüsseltes Angebot statt eines Pauschalversprechens. Eine erste Größenordnung kannst du dir vorher selbst im Rechner holen.

Noch Fragen? Dann direkt.

Sag uns, was der Film leisten soll. Wenn wir den richtigen Weg dafür sehen, bekommst du ein Angebot. Wenn nicht, sagen wir das auch.

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